Im Kinderkulturhaus Fyrtøjet (Feuerzeug) werden Andersens Märchen wieder lebendig. Zur Begrüßung geschminkt und kostümiert, können Kinder ab drei Jahren in den Gängen des Hauses von Märchen zu Märchen reisen und ihre Erlebnisse im ersten Stock ausdrücken beim Malen oder Musizieren. Im Keller vergeht mit Märchenlesungen und Theaterspielen die Zeit im Fluge.
Hans Christian Andersen liebte die schönen Künste in Odense sind Kunst und Kultur genauso allgegenwärtig wie das Portrait und die Figuren des Märchendichters. Viele kulturelle Aktivitäten sind in Brandt´s Klædefabrik konzentriert. In vier großen Hallen, in denen bis 1977 Spinn- und Webmaschinen standen, zeigt die Kunsthalle internationale und dänische Kunst in allen Facetten: Malerei, Skulptur, Architektur, Design und Kunsthandwerk.
Im zweiten Stock residiert Dänemarks einziges Museum für Fotokunst. Arbeitende Werkstätten für Buchdruck, Lithografie, Buchbinderei und Papierherstellung geben im Dänischen Graphischen Museum und Dänischen Pressemuseum faszinierende Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart des Druckgewerbes.
Auf eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert entführt die Tidens Samling. In einem ausgebauten Dachboden der Brandts Passage hat Annette Hoge Zeitbilder von 1900 bis 1980 geschaffen, versehen mit typischen Zeugnissen der Alltagskultur. Auf dem bodennahen Bett liegt eine Häkeldecke mit Patchworkmuster; ein Paar Clogs stehen davor. Am Regal aus Weinkisten lehnt eine Gitarre, an der Wand pinnt ein Poster von Che Guevara willkommen in den späten 70er Jahren! Wie im 17. und 18. Jahrhundert in Odense gelebt wurde, zeigt das Bymuseet Møntergården (Stadtmuseum) mit drei Interieurs: Küche, Schlafzimmer und Barockstube aus dunklem Holz.
Carl Nielsen ist der zweite große Sohn der Hauptstadt Fünens. In einem weiß gekalkten, reetgedeckten Haus zwölf Kilometer außerhalb von Odense verlebte der Komponist seine Kindheit bis zur Konfirmation im Jahr 1879. Im Stadtzentrum schildert das Carl-Nielsen-Museum, begleitet von Nielsens Musik, Leben und Werk des Komponisten und seiner Frau, der Bildhauerin Anne Marie Carl-Nielsen.
Durch eine schmale Gasse gelangt man zum Fünischen Kunstmuseum. Rund 1.200 Gemälde, 1.000 Grafiken und 170 Skulpturen illustrieren die Hauptströmungen der dänischen Kunst von 1750 bis heute. Eine Spezialsammlung widmet sich der konkreten Kunst. Noch im Aufbau ist eine Sammlung mit Skulpturen junger Bildhauer...
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